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Drauf ghaut und durchdraht in Gerolfing

Unsere Trachten

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Der Trachtenverein setzte sich im Laufe seines Bestehens für den Erhalt von insgesamt fünf verschiedenen Frauentrachten sowie drei verschiedenen Männertrachten ein. Heute werden allerdings nur noch drei Frauentrachten und drei Männertrachten getragen.

Miesbacher Tracht

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Bereits seit der Gründung im Jahr 1921 pflegt der Verein die Miesbacher Tracht. Die lange Tradition dieser Tracht im Eichstätter Trachtenverein ist auf seine Gründungsgeschichte zurückzuführen, die eng mit dem bayrischen Oberland verknüpft ist.

Die Buam tragen eine kurze, schwarze Lederhose, ein weißes Hemd sowie eine blaue Krawatte. Darüber wird eine grüne Weste und ein grauer Janker getragen. Vervollständigt wird die Tracht durch einen grünen Hut mit Adlerflaum, graue Strümpfe sowie schwarze Haferlschuhe.

Die Frauentracht besteht aus einem roten Rock, einem roten Spenzer sowie einem weißen Einstecktuch. Darüber wird ein schwarzes Schnürmieder sowie ein Tuch und eine Schürze aus hellblauer Seide getragen, darunter eine weiße Baumwollstrumpfhose, eine Drehhose sowie ein Unterrock. Komplettiert wird die Tracht jedoch erst durch schwarze Spangenschuhe, grünen Hut mit Adlerflaum, einen sauberen Dutt und rote Nelken im Mieder.

Kindertracht

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Die Eichstätter Kindertracht ist stark an die Miesbacher Tracht angelehnt. Die Buama-Tracht ist genauso aufgebaut wie die Männertracht.

Die Deandl-Tracht dagegen ist einfacher gehalten als die Frauentracht. Während das Untergewand mit Strumpfhose, Drehhose und Unterrock noch identisch aufgebaut ist, besteht das Obergewand lediglich aus einem roten Kleid mit einer weißen Baumwollschürze. Natürlich tragen auch die Deandl immer eine ordentliche Haartracht, Hut und Flaum sowie schwarze Spangenschuhe.

Volkstracht

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Den Zeichen der Zeit folgte der Verein mit der Wiederbelebung der „Eichstätter Tracht“. Nach alten Fotografien, Zeichnungen und Votivtafeln rekonstruierte man die frühere bäuerliche Kleidung der engeren Heimat möglichst originalgetreu. Am 12.05.1984 wurde die bodenständige Eichstätter Volkstracht erstmalig wieder vorgeführt.

Bei dieser für den Eichstätter Raum typischen alten Tracht tragen die Frauen ein dunkelrot-gemustertes Kleid, über dem ein schwarzes Schnürmieder, ein blauer Seidenschurz und ein blaues Schultertuch getragen wird. Weiterhin gehören dunkle Strümfe, Unterrock und Schnürstiefel dazu. Besonders charakteristisch für die Eichstätter Gegend ist die Bänderhaube, die die Haare bedeckt.

Die Männertracht besteht aus einer langen Lederhose, einem weißen Hemd sowie einem Samtleiberl, das doppelreihig zugeknöpft wird. Statt einer Krawatte gehört ein rotes Halstuch zur Eichstätter Volkstracht. Über der Weste tragen die Männer einen knielangen Mantel. Die schwarzen Faltenstiefel deuten genau wie die Bänderhauben der Frauen auf fränkische Einflüsse in der Vergangenheit hin. Vollendet wird die Tracht durch einen schwarzen Hut sowie einen Gehstock.

Früher

Früher wurden im Eichstätter Trachtenverein neben den oben beschriebenen Trachten noch zwei weitere Frauentrachten getragen: der für das Oberland typische „Schalk“ sowie die alte Volkstracht.